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Self-Wish Cameo

Isabela + Cameo Code 🗝️

Isabela + Cameo Code 🗝️

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Inkl. Steuern.

Isabela lebt in einer Welt voller Gewalt, Machtkämpfe und Verrat. Als sie an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht, muss sie sich entscheiden: Bleibt sie das Opfer oder wird sie zur gefürchteten Anführerin? Inmitten der düsteren Welt des mexikanischen Drogenkartells kämpft sie um ihren Platz – und um ihre Seele. Ein packender Thriller über den Aufstieg einer Frau, die alles riskiert, um ihre Zukunft zu sichern.

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Zu diesem Buch

Kapitel
25
Kapitel
Zeit
101
Minuten
Wörter
25k+
Wörter
FSK
18+
Content
Isabela Kapitel 1 – Die Asche ihres Lebens Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel und tauchte die schäbigen Häuser der Siedlung in ein grelles, unbarmherziges Licht. Der Staub wirbelte in kleinen, drehenden Spiralen über die ausgetrockneten Straßen, während die Hitze alles zu verschlingen schien. Isabela zog die zerschlissene Jacke enger um sich und starrte auf die kleine, verfallene Hütte, die sie ihr Zuhause nannte. Drinnen lag ihr Sohn auf dem abgewetzten Sofa und schlief. Seine Haut war blass, seine Atmung flach. Isabela strich ihm über die Stirn. Seine Fieberträume ließen ihn im Schlaf wimmern. Der Kühlschrank in der Ecke war leer, bis auf eine halbvolle Flasche Wasser und ein hart gewordenes Stück Brot. Sie setzte sich auf den Boden neben ihn und schloss die Augen. Bilder ihres Mannes tauchten in ihrem Kopf auf. Miguel, der immer ein Lächeln auf den Lippen hatte. Miguel, der trotz der Armut versuchte, sie zum Lachen zu bringen. Miguel, der in einer Pfütze aus Blut und Scherben starb, während sie schreiend versuchte, die Kugelwunden zu schließen. Der Schmerz in ihrer Brust wurde zu einem brennenden Knoten aus Wut. Sie wollte schreien, wollte die Welt verfluchen, wollte diese Männer finden, die ihr alles genommen hatten. Aber was konnte eine alleinstehende Frau ohne Kontakte, ohne Geld, ohne Schutz tun? Ihre Finger krallten sich in die abgenutzte Couch. Miguel hatte versucht, aus der Szene rauszukommen. Er wollte ein ehrliches Leben führen, für ihren Sohn. Doch das Kartell ließ niemanden gehen. Sie hatten ihn als Verräter abgestempelt, als er sich weigerte, weiter für sie zu arbeiten. Und dafür hatten sie ihn auf offener Straße hingerichtet – als Warnung an alle anderen. Die Tür flog auf. Isabela zuckte zusammen, sprang auf die Füße. Es war Esteban, ein alter Freund von Miguel. Sein Hemd war verschwitzt, seine Augen dunkel vor Erschöpfung. „Isabela“, keuchte er. „Du musst weg hier. Sie suchen nach dir.“ „Wer sucht nach mir?“, fragte sie und drängte sich an ihm vorbei zur Tür. „Die Männer, die Miguel getötet haben. Sie wollen sicherstellen, dass du die Klappe hältst.“ „Ich weiß nichts. Ich habe nichts gesehen!“, protestierte sie, aber ihre Stimme klang schwach, fast flehend. „Es ist ihnen egal, was du weißt“, sagte Esteban ernst. „Sie wollen sicherstellen, dass niemand redet. Besonders die Witwe.“ „Ich werde nicht weglaufen“, sagte Isabela und spürte, wie die Wut in ihr brodelte. „Ich werde kämpfen.“ Esteban packte sie grob an den Schultern. „Hör zu, Isabela. Die sind nicht wie wir. Die sind skrupellos. Wenn du nicht verschwindest, bist du tot, verstanden?“ Seine Worte prallten an ihr ab. In ihren Gedanken sah sie Miguels lebloses Gesicht vor sich, die Blutflecken auf der Straße, das Lachen der Männer, die davongefahren waren. „Lass mich los“, zischte sie und riss sich aus seinem Griff. „Ich bleibe. Und ich werde nicht weglaufen.“ Esteban schüttelte nur den Kopf. „Dann bist du so gut wie tot.“ Er drehte sich um und verschwand durch die Tür, ohne ein weiteres Wort. Isabela ging zu ihrem Sohn zurück und hob ihn vorsichtig hoch. Sein Kopf fiel schwer gegen ihre Schulter. Sie drückte ihn fest an sich, als wollte sie ihn vor der Kälte schützen, die sich in ihrem Herzen ausbreitete. Dann ging sie hinaus, trat in die flirrende Hitze der Straße und starrte in die Ferne. Die Männer, die Miguel getötet hatten, waren nicht unantastbar. Sie waren auch nur Menschen. Menschen, die Blut vergossen hatten. Menschen, die bluten konnten. Ein Auto fuhr langsam an ihr vorbei. Die Fenster waren abgedunkelt. Isabela spürte die Blicke auf sich. Ihre Nackenhaare stellten sich auf. Das Auto beschleunigte und verschwand um die Ecke. Sie wusste, dass dies erst der Anfang war. „Mama?“, murmelte ihr Sohn und blinzelte schläfrig zu ihr auf. „Ja, mein Schatz?“ „Wo ist Papa?“ Isabela biss sich auf die Lippe. Ihre Kehle fühlte sich trocken an. Sie schloss die Augen, hielt ihn noch fester. „Er ist weit weg“, sagte sie leise. „Aber ich bin hier. Ich lasse dich nicht allein.“ Ihre Worte hallten in der Stille wider. Doch in ihrem Inneren wusste sie, dass sie nicht nur für ihn stark bleiben musste. Sondern auch für sich selbst. Denn wenn sie jetzt schwach wurde, war alles verloren.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.