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Self-Wish Cameo

Famile Dawson + Cameo Code 🗝️

Famile Dawson + Cameo Code 🗝️

Normaler Preis €5,99 EUR
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Inkl. Steuern.

Willkommen im Alltag der Familie Dawson – wo der Hund Chaos heißt, das Wort „Ruhe“ nur in Kreuzworträtseln vorkommt und selbst der Toaster ein Eigenleben hat.
Erzählt wird die Geschichte von Max, dem (vermeintlich) einzig Vernünftigen in einem Haus voller schräger, liebenswerter Charaktere: Muskelprotz Kyle, Gerechtigkeitsfanatikerin Emily, Drama-König Leo, Pudding-Philosoph Toby und Eltern, die mit jedem Tag ein bisschen mehr den Verstand verlieren.

In 20 turbulenten Kapiteln erlebt die Familie alles, was ein echtes Leben zur Sitcom macht: Pudding-Skandale, Camping-Katastrophen, TV-Kameras im Wohnzimmer, Nachbarschaftskriege mit Gartenzwergen – und mittendrin Max, der einfach nur überleben will.

Lustig, chaotisch, ehrlich – wie „Malcolm mittendrin“ auf Papier.

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Zu diesem Buch

Kapitel
20
Kapitel
Zeit
56
Minuten
Wörter
14k+
Wörter
FSK
12+
Content
FAMILIE DAWSON UND ICH MITTENDRIN Kapitel 1 – Chaos ist unser Familienname In unserer Straße gibt es viele Häuser. In jedem wohnt eine Familie. Und dann gibt es noch uns. Die Familie Dawson. Wir wohnen im hellblauen Haus mit dem zerbeulten Briefkasten und dem Rasen, der nur gemäht wird, wenn jemand darauf ausrutscht. Schon beim ersten Blick wird einem klar: Hier herrscht keine Ordnung, sondern eine ganz eigene Form des Überlebens. Ich bin Max, 14 Jahre alt, das dritte von fünf Kindern. Ich würde mich als halbwegs normal bezeichnen – wenn „normal“ bedeutet, dass man seine Schulsachen im Kühlschrank sucht, sein Pausenbrot regelmäßig gegen Strafarbeiten tauscht und seine Eltern einen mit Blicken strafen, bei denen sogar Lehrer weinen würden. Aber hey – ich komme klar. Morgens um sechs beginnt unser Tag mit einem schrillen Wecker, den niemand gestellt hat. Vermutlich war es Leo, mein kleiner Bruder, der heimlich einen Selbsttest zum Thema "Wie lange braucht es, bis Mama schreit?" durchführt. Es dauert drei Minuten. Dann fliegt die Schlafzimmertür auf wie bei einem Western-Duell, und unsere Mutter steht in der Tür mit einer Haarbürste in der einen und einer Frühstücksbox in der anderen Hand. Sie ist eine wandelnde Naturgewalt – liebevoll, chaotisch, kompromisslos. „Raus aus den Betten, ihr Schlafzombies! Die Schule wartet nicht auf Träumer!“, ruft sie, während sie mit einem gezielten Wurf Leos Lieblingskuscheltier durch das Zimmer jagt. Volltreffer. Leo flucht wie ein Seemann – mit Wörtern, die er wahrscheinlich von unserem ältesten Bruder Kyle hat. Kyle ist siebzehn, glaubt, erwachsen zu sein, und weigert sich, irgendetwas zu tun, das nicht direkt mit seinem Muskelaufbau oder seinem Ego zu tun hat. Er verbringt die Hälfte seiner Zeit damit, im Badezimmer seine Frisur zu perfektionieren – und die andere Hälfte, um sich im Spiegel dafür zu bewundern. Dann gibt’s noch Emily. Sie ist elf, aber das hat sie der Welt offenbar noch nicht gesagt. Emily plant bereits ihre Karriere als Anwältin, Richterin oder Diktatorin – je nachdem, was besser bezahlt wird. Sie führt Listen, kennt jedes Familiengeheimnis und erpresst uns regelmäßig mit Informationen, die sie irgendwo aufgeschnappt hat. Niemand kennt das System so gut wie sie. Und schließlich: unser Nesthäkchen Toby. Fünf Jahre alt, scheinbar unschuldig, mit großen Kulleraugen – doch in Wahrheit ein Taktiker der besonderen Art. Toby kann heulen wie ein Feuerwehralarm, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Und sein Wille ist meistens sehr... speziell. Neulich wollte er unbedingt ein Dinosaurierkostüm zur Schule tragen. An sich kein Problem. Wenn es nicht nur aus Farbe und Gaffa-Tape bestanden hätte. Unser Vater, Dave, ist der Fels in der Brandung – allerdings ein Fels mit wackeligem Fundament. Er arbeitet in einem Büro, dessen genaue Tätigkeit niemand kennt. Immer wenn wir ihn fragen, sagt er Dinge wie „Ich bewege Zahlen“ oder „Ich bin wichtig, glaub mir einfach“. Seine Hauptaufgabe scheint es jedoch zu sein, mit stoischer Ruhe durch das tägliche Chaos zu wandern – oder sich zumindest darin nicht völlig zu verlieren. Der Morgen läuft wie immer: Zahnbürsten fliegen, Socken verschwinden spurlos, irgendjemand hat Cornflakes mit Mayonnaise gegessen (niemand will’s gewesen sein), und Emily präsentiert stolz ein von ihr geschriebenes Regelwerk zur Nutzung des Badezimmers. Es wird sofort verbrannt. Ich versuche, rechtzeitig zur Schule zu kommen, was sich mit jedem weiteren Tag wie ein unmögliches Vorhaben anfühlt. Die Busfahrerin kennt uns bereits beim Namen und hat eine eigene Checkliste mit unseren Gesichtern. Manchmal fährt sie auch einfach weiter, wenn sie sieht, dass wir auf dem Weg sind. Ich kann’s ihr nicht verdenken. In der Schule läuft es kaum besser. Ich habe einen Lehrer, der glaubt, dass Sarkasmus ein pädagogisches Mittel ist, und einen Banknachbarn, der regelmäßig Dinge isst, die nicht essbar sind. Letzte Woche war es Kreide. Davor ein Taschenrechner. Niemand weiß, wie er das überlebt. Doch trotz all des Chaos – oder gerade deswegen – sind wir irgendwie eine ziemlich gute Familie. Wir streiten, wir schreien, wir sabotieren uns gegenseitig. Aber am Ende des Tages sitzen wir doch alle gemeinsam auf dem durchgesessenen Sofa, essen Pizza vom Boden und lachen über Tobys neueste Entdeckung: Wenn man Shampoo und Zahnpasta mischt, riecht das Wohnzimmer wie eine Parfümerie auf Drogen. Willkommen bei den Dawsons. Chaos ist unser Familienname – und wir tragen ihn mit Stolz.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.