Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Self-Wish Cameo

Die Wunderfreunde von Lolliwald + Cameo Code 🗝️

Die Wunderfreunde von Lolliwald + Cameo Code 🗝️

Normaler Preis €6,99 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €6,99 EUR
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern.

„Die Wunderfreunde von Lolliwald“ ist eine herzerwärmende Fantasiereise über Freundschaft, Mut und die Magie, sich selbst und andere nicht zu vergessen. Als ein dunkler Schatten den bunten Lolliwald bedroht, entdecken vier Freunde, dass wahres Licht von innen kommt – und dass Erinnerungen heilen können. Ein poetisches Abenteuer voller Gefühl, Magie und Hoffnung.

Vollständige Details anzeigen

Zu diesem Buch

Kapitel
25
Kapitel
Zeit
78
Minuten
Wörter
19k+
Wörter
FSK
↓5
Content
Die Wunderfreunde von Lolliwald Kapitel 1 – Ein Tag im Lolliwald Der Lolliwald war kein gewöhnlicher Ort. Er war weich wie ein Kissen, bunt wie ein Regenbogen und duftete nach Vanille, wenn die Sonne schien. Überall wuchsen fluffige Bäume, die leise „Wusch“ sagten, wenn der Wind durch ihre Wipfel strich. Zwischen den Hügeln lagen glitzernde Pfützen, in denen man nicht nass wurde, sondern kitzelig. Und genau hier lebten vier ganz besondere Freunde. An diesem Morgen schien die Sonne besonders freundlich. Ihre Strahlen kitzelten das Moos am Waldboden, und kleine Glimmerkäfer tanzten durch die Luft. In der Mitte einer Lichtung lag ein runder, rosaner Hügel, aus dem plötzlich ein Geräusch kam. „Pling!“ machte es. Dann noch einmal: „Pling!“ Das war Melo. Melo war rund, weich und hellblau. Auf seinem Bauch war ein kleiner Stern, der Melodien spielen konnte. Jeden Morgen machte er Musik – ganz von allein – wenn er aufwachte. Melo öffnete seine großen Augen und lächelte. „Guten Morgen, Welt“, flüsterte er. Dann stand er auf, streckte sich wie ein Kater, und hüpfte über das Gras, das bei jedem Schritt „kicher kicher“ machte. Nicht weit entfernt saß Fiffi auf einem Wackelpilz. Fiffi war klein, schnell und flauschig wie ein fliegender Staubfussel. Ihr Fell war gelb mit grünen Punkten, und ihre Lieblingsbeschäftigung war: sausen. „Melooo!“ rief sie und sprang auf. Sie sauste auf Melo zu und wirbelte dabei Staubkringel in die Luft. „Komm! Komm! Ich hab was gesehen! Da hinten hat ein Fluffi getanzt!“ Melo lachte. „Ein Fluffi? Heute schon? Die tanzen doch sonst nur abends!“ „Doch, wirklich!“ Fiffi drehte sich so schnell, dass ihre Punkte verschwammen. „Vielleicht hat er sich im Tag vertan!“ Gerade als sie loslaufen wollten, wackelte der Boden. Dumpf und gemütlich klang es: „Brummmmm.“ Es war Bubu. Bubu war groß wie drei Melos übereinander, und sein Fell war braun mit goldenen Sprenkeln. Er war meistens langsam, manchmal brummelig, aber immer ganz lieb. „Hab ich was von Frühstück gehört?“ fragte Bubu und gähnte so laut, dass die Pusteblumen um ihn herum auseinanderfielen. „Noch nicht“, kicherte Melo. „Aber vielleicht nach dem Fluffi.“ „Hoffentlich hat der Fluffi Kekse dabei“, murmelte Bubu. Da hörten sie ein leises „Plop plop plop“ und ein feines Glitzern füllte die Luft. Seifenblasen schwebten aus dem kleinen Wäldchen am Rand der Lichtung – in Herzform, in Sternform, manche sogar mit kleinen Glöckchen drin. „Das ist Tutu!“, rief Fiffi. Und richtig – aus dem Wäldchen tanzte Tutu. Tutu war rosa mit lila Streifen und trug eine winzige Schleife über dem Ohr. Sie lachte ständig – so oft, dass manchmal sogar ihr Bauchnabel kicherte. „Guten Mooorgen! Ich habe Seifenblasen gemacht! Glitzerseifenblasen mit Kuschelduft!“ Sie pustete eine besonders große Blase, die sofort auf Bubu zuflog und auf seiner Nase platzte. Bubu schnaubte. „Mhm. Riecht nach Honigbananen. Jetzt hab ich noch mehr Hunger.“ Alle lachten. Dann setzten sie sich in einen Kreis. Die Lichtung war hell, warm und voller Kichergräser. Melo spielte mit seinem Bauch eine sanfte Melodie. Fiffi zeichnete Muster in die Luft mit ihrem Schwanz. Tutu pustete Mini-Seifenblasen, die auf Melos Melodie tanzten. Und Bubu schmatzte an einem Moosbrötchen, das er irgendwo hergezaubert hatte. So verging der Vormittag. Die Sonne stand höher, und die Wackelpilze begannen zu wippen. Über ihnen flatterten bunte Glitzervögel, die immer dann auftauchten, wenn jemand besonders glücklich war. „Ich liebe unser Zuhause“, sagte Melo leise. „Ich auch“, flüsterte Tutu und pustete eine Herzblase. „Ich mag das Kitzelgras“, sagte Bubu. „Es kitzelt so angenehm unter meinen Pfoten.“ „Und ich“, sagte Fiffi, „mag alles, was man sausen kann!“ Plötzlich blieb Melo still. Seine Melodie stoppte. Er blickte in den Himmel. „Da oben… seht ihr das?“ Alle schauten hinauf. Etwas rundes, silberblitzendes flog über den Himmel. Es kicherte. Es war eine Kugel – aber nicht irgendeine. Sie flog nicht einfach geradeaus. Sie sprang in Zickzacklinien, drehte Loopings und hinterließ eine Spur aus buntem Staub. „Wow…“, hauchte Tutu. „Was ist das denn?“, fragte Fiffi. „Sieht aus wie ein Lachball“, meinte Bubu. „Aber der ist viel zu schnell!“ Melo nickte. „Ich glaube… das wird unser nächstes Abenteuer.“ Die Freunde schauten sich an. In ihren Augen funkelte Vorfreude. Die Lichtung schien still zu werden, als wollte auch der Lolliwald wissen, was gleich passieren würde. Doch dann begann Melos Bauch erneut zu spielen. Diesmal war es eine Entdeckermelodie. Fiffi sprang auf. Tutu pustete eine Sternenblase. Bubu stand langsam auf und sagte: „Na gut. Aber nur, wenn wir unterwegs was zu essen finden.“ Und dann rannten sie los – gemeinsam, Seite an Seite, dem glitzernden Himmel entgegen. Der Tag war noch lang. Und das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.