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Self-Wish Cameo

Abgrund - 28 Tage ohne Rückkehr + Cameo Code 🗝️

Abgrund - 28 Tage ohne Rückkehr + Cameo Code 🗝️

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Inkl. Steuern.

Ein beklemmender Psy-Techno-Thriller, der sieben Fremde in einen hochgerüsteten Bunker ohne Ausgang wirft – mit nur 28 Tagen Zeit, um zu überleben, die Wahrheit zu erinnern und das System zu durchbrechen.
Je näher der letzte Tag rückt, desto klarer wird: Der wahre Abgrund liegt nicht unter der Erde – sondern in ihnen selbst.

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Zu diesem Buch

Kapitel
30
Kapitel
Zeit
106
Minuten
Wörter
26k+
Wörter
FSK
16+
Content
Kapitel 1 – Tag 1: Erwachen im Dunkel Stille. Nicht die Art von Stille, die beruhigt – sondern die, die dröhnt. Wie Watte im Kopf, wie eine Glocke über den Sinnen. Dax riss die Augen auf und sah – nichts. Schwarz. Ein Vakuum ohne Form. Er blinzelte, spürte feuchten Boden unter sich. Kalt, metallisch. Sein Herz schlug schneller, als hätte es ein eigenes Bewusstsein. Sein Körper war feucht von Schweiß oder... war das Blut? Er richtete sich langsam auf. Ein dumpfer Schmerz pochte in seinem Hinterkopf. Um ihn herum: Atemzüge. Nicht seine. Schnelle, panische Atemzüge. Jemand wimmerte. Eine Frau. Dann ein metallisches Klirren, als würde jemand gegen ein Gitter schlagen. „Hallo?“ Dax’ Stimme war rau, als hätte er tagelang nicht gesprochen. „Ist da jemand?“ Ein Licht flackerte auf – schwach, flimmernd, gelblich. Eine Deckenlampe, eingebettet in Beton. Der Raum war karg, industriell, feucht. Sieben Metallbetten, ohne Matratzen. Zwei der Betten waren leer. Auf den anderen: Menschen, zusammengerollt, halb bewusstlos. Dax zählte schnell durch. Sechs. Er war der Siebte. Die Frau, die gewimmert hatte, saß an der Wand, die Knie an die Brust gezogen, die Hände zitternd. Blonde Haare, eingefallene Wangen, rote Augen. Sie murmelte etwas, immer wieder denselben Satz: „Es ist nicht echt. Es ist nicht echt.“ Ein tiefer Atemzug. Ein weiteres Aufsetzen. Neben ihm wischte sich ein junger Mann Blut aus der Stirn. Kurzes Haar, durchtrainierter Körper, militärische Haltung. „Was ist das hier?“, murmelte er, während er seine Umgebung scannte. Bevor jemand antworten konnte, ertönte ein lautes KLICK. Dann: eine Stimme. Mechanisch. Verzerrt. Weiblich, aber ohne jede Wärme. „Tag 1. Sieben Subjekte registriert. Initiierung abgeschlossen. Ihr habt 28 Tage Zeit, um den Ausgang zu finden. Scheitert ihr, wird der Bunker zur Gruft.“ Stille. Dann ein metallisches Summen. Der Strom kam langsam zurück, die Lampen flackerten auf voller Stärke. Die Türen – vier davon – blieben verschlossen. Keine Fenster, kein Tageslicht. „Was zum Teufel...?“ Dax stand vollständig auf, schwankte kurz. „Ist das irgendein Experiment? Ein Scherz?“ „Nicht witzig“, sagte der junge Mann mit der blutigen Stirn. „Ich bin Roen. Ich war...“ Er stockte. „Ich... Ich weiß es nicht.“ „Wie meinst du das?“, fragte Dax. „Ich weiß nicht, wer ich bin“, sagte Roen und griff sich an die Stirn. „Ich weiß, dass ich Roen heiße. Aber mehr auch nicht.“ Der nächste, der sich regte, war eine Frau mit silbernem Nasenring und leuchtenden Augen. Ihre Stimme war ruhig, analytisch. „Gedächtnisverlust durch Pharmaka oder Trauma. Klassisches Experiment-Setup. Wir wurden vorbereitet.“ „Vorbereitet?“, fragte eine weitere Stimme, tiefer und wütender. Ein großer Mann, schwarze Locken, dunkle Haut. Seine Muskeln wirkten wie aus Stein gemeißelt. „Ich hab mich auf nichts vorbereitet. Ich hab geschlafen. Und jetzt bin ich hier. Wer bist du?“ „Lirin“, sagte sie. „Und du bist?“ „Talis.“ „Das ergibt keinen Sinn“, sagte Sybil, die Frau mit den roten Augen, und stand langsam auf. „Ich war... Ich war Therapeutin. Ich erinnere mich an Gespräche, an Patienten. Dann... Nichts.“ „Ich erinnere mich an einen Regenwald“, sagte eine zierliche Frau in einem zerrissenen Kleid. „Oder... war es nur ein Film?“ Ihre Stimme war brüchig. „Ich bin Veyra. Ich glaube.“ „Ich bin Jovis“, sagte der letzte. Er war blass, seine Stimme zitterte, aber er stand stabil. „Ich weiß nicht, wo ich bin. Aber ich weiß, dass ich keinem von euch traue.“ Ein leises Zischen durchbrach den Moment. Eine kleine Klappe öffnete sich an der Wand, und eine Metallbox schob sich heraus. Darin: Sieben Trinkflaschen und sieben Riegel. Mehr nicht. Roen ging als Erster hin. „Essen. Wasser. Aber keine Hinweise.“ Sybil schüttelte den Kopf. „Das ist ein kontrolliertes Setup. Wir sollen getestet werden. Vielleicht beobachtet.“ „Oder bestraft“, murmelte Dax. „Diese Stimme... ‚Der Bunker wird zur Gruft.‘ Was heißt das?“ „Vielleicht...“ Jovis beugte sich über die Box, zog einen Riegel hervor, roch daran. „Vielleicht, dass das hier ein Gefängnis ist. Für Leute wie uns.“ „Leute wie uns?“, fragte Lirin. „Leute, die etwas getan haben“, sagte Veyra. „Etwas Schlimmes.“ Ein kalter Schauer ging durch den Raum. Dann, fast beiläufig, leuchtete ein Display über einer der Türen auf. Darauf stand: „RAUM 1 – 6:23“ Ein Countdown. Minuten. Sekunden. Und er lief. „Scheiße“, fluchte Talis. „Wir müssen da rein.“ „Oder wir lassen es, und der Raum explodiert“, sagte Roen trocken. „Oder wir ersticken, wenn der Sauerstoff abgeschaltet wird“, fügte Sybil hinzu. „Ich geh zuerst“, sagte Dax. „Ich hab das Gefühl, ich war schon mal in so ’nem Mist drin.“ Er ging zur Tür. Sie öffnete sich automatisch, als er sich näherte. Dahinter: ein langer, dunkler Korridor. Geräusche – Kratzen, metallisches Knacken. „Nicht alle auf einmal“, sagte Lirin. „Wenn es eine Falle ist...“ Dax trat durch. Nichts passierte. Er sah sich um. Vier weitere Türen, ein Terminal, ein Lüftungsschacht. Nach und nach folgten die anderen. Der Raum war kälter. Feuchter. Und... leiser. An der Wand prangte ein Satz: „Wahrheit ist der einzige Schlüssel.“ „Was soll das heißen?“, fragte Jovis. Das Terminal piepte. Auf dem Bildschirm erschien eine Frage: „Wer hat versagt?“ „Was soll das heißen?“, fragte Veyra. „Ist das... für uns?“, fragte Roen. „Eine Falle“, sagte Lirin. „Vielleicht nur, wenn man falsch antwortet.“ Dax trat vor. „Ich versuch’s.“ Er tippte: „Ich.“ Der Bildschirm piepte. Dann: Tür geöffnet. Eine weitere Tür entriegelte sich. Sie führte zurück in den Hauptraum. „Das war einfach“, sagte Sybil. „Zu einfach“, flüsterte Lirin. Dann erlosch das Licht. Für fünf Sekunden war alles still. Dann flackerte es zurück. Und eine Stimme sprach erneut: „Subjekt D hat Schlüsselwort bestätigt. Belohnung: Zugang zu Luftfilterzone.“ „Subjekt D“, murmelte Dax. „Das bin ich?“ Sybil wirkte nachdenklich. „Wir sind nummeriert.“ „Wir sind Objekte“, sagte Jovis. „Nicht Menschen.“ „Oder Laborratten“, sagte Talis. Die Uhr über dem Raum 1-Display war auf Null. Eine weitere Anzeige erschien nun: „Tag 1: Überstanden.“ Aber niemand fühlte sich sicher. Denn es war klar: Das war nur der Anfang. Und mit jeder Minute wuchs nicht nur der Druck – sondern auch der Zweifel. Wer waren sie? Was hatten sie getan? Und warum?
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.