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Self-Wish Cameo

Jenseits der Jagd + Cameo Code 🗝️

Jenseits der Jagd + Cameo Code 🗝️

Normaler Preis €6,99 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €6,99 EUR
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Inkl. Steuern.

Fünf junge Menschen aus England wollen in Panama nur eins: einen unvergesslichen Urlaub. Doch was als Abenteuer beginnt, wird zum Albtraum. Eine zufällige Begegnung bringt sie ins Fadenkreuz eines skrupellosen Kartells – und zwingt sie zur Flucht quer durch Mittelamerika.

Ohne Schutz, ohne Ressourcen, ohne klare Richtung kämpfen sie ums nackte Überleben. Doch je weiter sie fliehen, desto klarer wird: Es geht nicht nur darum zu entkommen. Es geht darum, herauszufinden, wem man noch trauen kann – und wofür es sich wirklich zu kämpfen lohnt.

Ein atemloser Thriller über Vertrauen, Verrat und die Frage, wie weit man gehen muss, um sich selbst zu retten.

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Zu diesem Buch

Kapitel
20
Kapitel
Zeit
72
Minuten
Wörter
18k+
Wörter
FSK
18+
Content
Jenseits der Jagd Kapitel 1: Ankunft im Paradies Die feuchte Hitze Panamas legte sich wie ein schweres Tuch über die fünf jungen Leute, als sie aus dem klimatisierten Flughafengebäude traten. Der Himmel war strahlend blau, die Palmen wiegten sich träge im warmen Wind, und der süßliche Duft nach tropischen Blumen mischte sich mit dem fernen Klang von Reggaeton, der aus einem alten Radio dröhnte. Es war alles genau so, wie sie es sich vorgestellt hatten – oder zumindest fast. Josh, der in London in einer Werbeagentur arbeitete und den Trip organisiert hatte, hielt sein Smartphone hoch und versuchte, ein Uber zu bestellen. „Willkommen im Paradies, Leute!“, sagte er, während er seine Sonnenbrille zurechtrückte. Seine Freunde grinsten. Lara, seine langjährige Freundin, war vor allem auf die Strände gespannt. Sie trug ein helles Sommerkleid und drehte sich einmal im Kreis, als wollte sie die tropische Kulisse in sich aufsaugen. „Wenn das hier schon der Flughafen ist, wie sieht dann erst der Rest aus?“, fragte Mason, der sportliche Lockenkopf der Gruppe, während er sein Surfbrett vom Gepäckband wuchtete. Holly, die Medizinstudentin mit dem scharfen Blick fürs Detail, runzelte die Stirn. „Ich will ja nichts sagen, aber seht ihr das auch?“ Sie zeigte auf einen Mann in einem schwarzen SUV, der direkt gegenüber parkte und scheinbar auffällig unauffällig auf sie wartete. „Das ist wahrscheinlich nur ein Fahrer, der auf irgendwen wartet“, winkte Josh ab. Doch Holly ließ den Mann nicht aus den Augen. Neben ihr stand Dean, der Stillere in der Runde, der seine Kamera nie aus der Hand legte. „Vielleicht ist es auch ein Drogenboss“, scherzte er leise, doch keiner lachte. Sie stiegen schließlich in ein klappriges Minivan-Taxi, dessen Fahrer kaum Englisch sprach, aber ein breites Lächeln aufsetzte, als Josh ihm das Ziel auf Spanisch nannte: Bocas del Toro. Eine abgelegene Inselgruppe mit türkisfarbenem Wasser, Holzhütten und der Art von Ruhe, die Instagram-Feeds füllt. Die Fahrt zog sich über Stunden. Der Fahrer spielte lokale Musik, sie lachten, machten Fotos aus dem Fenster und ließen sich vom tropischen Flair einlullen. Die Straßen wurden mit jeder Meile holpriger, die Häuser ärmlicher. Irgendwann gab es keinen Empfang mehr. Josh hob sein Handy und fluchte. Kein Signal. „Ist doch Urlaub“, sagte Lara und nahm ihm das Handy aus der Hand. „Du brauchst kein Netz.“ Sie erreichten das Küstenstädtchen Almirante kurz vor Sonnenuntergang. Die Fähre zur Insel legte bald ab. Während Josh die Tickets holte, schlenderten die anderen durch den kleinen Hafen. Händler verkauften Mangos, frittierte Kochbananen und Muschelschmuck. Kinder rannten barfuß über den Asphalt, Motorräder knatterten vorbei. Holly trat plötzlich näher an Mason heran. „Der schwarze SUV. Er steht da drüben.“ Mason sah hin. Und tatsächlich: derselbe Wagen wie am Flughafen. Nur jetzt war niemand mehr drin. Sie beschlossen, sich nichts anmerken zu lassen. Als die Fähre ablegte, saßen sie eng beieinander. Die Sonne versank im Meer, der Himmel brannte in Orange und Purpur. Für einen Moment war alles wieder magisch. Auf der Insel angekommen, brachte sie ein Einheimischer mit einem klapprigen Golfwagen zur Holzhütte, die Josh über ein Reiseportal gebucht hatte. Direkt am Strand, Palmen davor, Hängematten auf der Veranda. Traumhaft. Sie ließen sich erschöpft in die Betten fallen und schliefen bald ein. Am nächsten Morgen war die Stimmung gelöst. Frühstück am Strand, erste Schritte im Sand, der Ozean klar wie Glas. Mason und Dean gingen tauchen, Holly las ein Buch, Lara machte Yoga, Josh organisierte eine Bootstour für den nächsten Tag. Doch dann verschwand das Handy. Laras iPhone, das sie sicher im Zimmer aufgeladen hatte, war plötzlich weg. Keine Einbruchsspuren, nichts sonst fehlte. Sie suchten die ganze Hütte ab. Nichts. „Vielleicht verlegt?“, fragte Josh, doch Lara schüttelte den Kopf. „Ich hab’s da hingelegt. Es war da.“ Am Nachmittag fiel der Strom aus. Kein Netz, kein Licht, kein Kühlschrank. Der Vermieter war nicht erreichbar. Josh versuchte es mit dem Festnetztelefon der Anlage – tot. Als die Nacht hereinbrach, kam erneut der schwarze SUV ins Gespräch. Mason hatte das Kennzeichen in Almirante fotografiert. Dean vergrößerte das Bild auf seiner Kamera. „Der SUV ist ein typischer Dienstwagen. Tönung, kein Logo. Das ist kein Tourist.“ Hollys Stimme war ruhig, aber bestimmt. „Vielleicht haben wir jemanden gesehen, den wir nicht hätten sehen sollen. Oder jemand hat etwas von uns falsch verstanden.“ „Oder jemand will etwas von uns“, sagte Dean. „Und hat schon angefangen.“ Die Stimmung kippte. Lara wurde nervös, Mason redete plötzlich viel leiser. Josh versuchte zu beruhigen, doch innerlich spürte er selbst den Druck. Sie beschlossen, am nächsten Morgen die Insel zu verlassen und zur Botschaft in Panama-Stadt zu fahren. Doch am nächsten Tag war der Bootsanleger leer. Kein Kapitän, keine Fähre, niemand, der sie zurückbringen konnte. Ein Fischer kam vorbei. Er sah sie nur kurz an und schüttelte wortlos den Kopf, als Josh ihn ansprach. Dann verschwand er. Plötzlich fühlte sich die Insel nicht mehr wie ein Paradies an. Sondern wie eine Falle.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.