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Self-Wish Cameo

FACILITY 01 - Der Ursprung + Cameo Code 🗝️

FACILITY 01 - Der Ursprung + Cameo Code 🗝️

Normaler Preis €8,99 EUR
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Inkl. Steuern.

Ein Mystery-Thriller der Extraklasse

Die Welt ist gefallen – nicht durch Krieg, sondern durch etwas Tieferes, Dunkleres.
Ein geheimnisvolles Experiment tief unter der Erde hat eine neue Ära eingeleitet: die Ära der Nexus-Wesen.

Als Ethan, Claire und Martha auf ein verlassenes Forschungslabor mit dem Codenamen Facility 01 stoßen, ahnen sie nicht, dass sie das Tor zu einer Wahrheit öffnen, die nie hätte entdeckt werden dürfen. In den verlassenen Korridoren warten keine Antworten – nur Schatten, Geheimnisse und eine Intelligenz, die jenseits des Menschlichen liegt.

Was als Suche nach Überlebenden beginnt, wird zum Wettlauf gegen eine organisierte Mutation, die alles Leben auf der Erde zu verschlingen droht.
Ein letzter Außenposten – die Letzte Bastion – stellt sich dem drohenden Untergang entgegen. Doch mit jedem Atemzug nähern sich die Kreaturen.
Und mit ihnen: das Erwachen von etwas Uraltem.

Facility 01 ist der Ursprung.
Aber vielleicht auch das Ende.

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Zu diesem Buch

Kapitel
24
Kapitel
Zeit
91
Minuten
Wörter
22k+
Wörter
FSK
18+
Content
FACILITY 01 DER URSPRUNG Kapitel 1 – Der letzte normale Tag Die Sonne brannte ungewöhnlich heiß an diesem frühen Herbstmorgen. Ethan spürte den Schweiß auf seiner Stirn, als er das Fenster seines kleinen Apartments in der Eastside aufriss. Der Straßenlärm donnerte ihm entgegen: hupende Autos, streitende Menschen, ein kläffender Hund, der sich offensichtlich mit seinem eigenen Schatten anlegte. All das war normal. Und genau das beunruhigte Ethan. Seit Tagen gingen eigenartige Gerüchte um. Es hieß, eine Grippewelle würde durch die Stadt fegen, härter als alles bisher Dagewesene. Die Nachrichten spielten es herunter, doch in den sozialen Medien überschlugen sich die Berichte: Menschen würden plötzlich zusammenbrechen, aggressiv werden, andere anfallen. Einige behaupteten sogar, dass es Tote gegeben habe, die... zurückgekommen seien. Ethan schüttelte den Kopf über sich selbst. Verschwörungstheorien waren ein Volkssport geworden. Er schnappte sich seine Tasche, schlüpfte in seine alten, abgewetzten Sneakers und trat hinaus auf die Straße. Die Luft roch nach Abgasen und heißem Asphalt. In der Ferne heulten Sirenen. Auch das war nichts Neues in dieser Stadt. Ethan musste zur Arbeit. Im Supermarkt an der Ecke fehlte mittlerweile die halbe Belegschaft. Die Chefin, Mrs. Greyson, bestand trotzdem darauf, dass sie offen blieben. „Die Leute brauchen Lebensmittel“, hatte sie gesagt. Ethan verstand es. In Krisenzeiten war ein voller Magen wichtiger als rationale Entscheidungen. Im Bus bemerkte Ethan, dass viele Menschen Schutzmasken trugen. Mehr als sonst. Einige trugen sogar Handschuhe. Eine Frau neben ihm – blass, mit schweißnassem Haar – starrte ausdruckslos vor sich hin und murmelte unverständliche Wörter. Er rückte einen Sitz weiter. An der nächsten Haltestelle stieg ein Mann ein, der auffallend unrund ging. Er schlurfte eher, die Arme steif, den Blick leer. Niemand schien es sonderlich zu bemerken. Ethan jedoch spürte, wie sich ein eisiger Schauer seinen Rücken hinaufstahl. Im Supermarkt angekommen, lief alles zunächst wie immer. Ethan sortierte Dosen in die Regale, ordnete Packungen von Instant-Nudeln und stellte sich schließlich an die Kasse. Die Menschen wirkten gereizt, als ob eine unsichtbare Spannung in der Luft lag. Eine Frau schrie einen alten Mann an, weil er zu nah an der Kasse stand. Ein junger Typ knallte eine Kiste Wasser auf das Laufband, ohne ein Wort zu sagen. Während einer kurzen Pause stand Ethan im Hinterhof und zündete sich eine Zigarette an. Er rauchte selten, nur wenn er nervös war. Heute qualmte er bereits die dritte. Plötzlich hörte er ein Geräusch, ein dumpfes Poltern, gefolgt von aufgeregtem Geschrei. Er warf die Kippe weg und stürmte zurück in den Laden. Was er sah, ließ ihn stocken. Ein Kunde – der Typ mit der Wasser-Kiste – lag am Boden, zitterte und schäumte leicht aus dem Mund. Zwei andere Kunden standen unschlüssig daneben, während Mrs. Greyson panisch nach einem Telefon griff. Ethan näherte sich vorsichtig. Der Mann schnappte plötzlich nach Luft, setzte sich ruckartig auf und starrte Ethan an. Seine Augen waren... falsch. Zu weit aufgerissen, die Pupillen seltsam milchig. „Alles in Ordnung, Sir?“ fragte Ethan mit dünner Stimme. Keine Antwort. Stattdessen sprang der Mann auf und stürzte sich auf die Frau neben ihm. Sie schrie auf, doch der Angreifer vergrub seine Zähne in ihrem Arm. Blut spritzte. Menschen schrien. Chaos brach aus. Instinktiv griff Ethan nach einem Besen und schlug dem Angreifer auf den Rücken. Ohne Wirkung. Es war, als spürte der Mann keinen Schmerz. Erst als drei weitere Mitarbeiter eingriffen und ihn mit vereinten Kräften niederdrückten, gelang es, ihn zu fixieren. Die Frau blutete heftig, krümmte sich vor Schmerz. Mrs. Greyson hatte endlich den Notruf erreicht. Ethan hörte, wie sie schrie: „Er hat sie gebissen! Er... er wollte sie fressen!“ Wenige Minuten später kam ein Krankenwagen. Sanitäter mit Vollschutzanzügen stürmten den Laden, beförderten den Verletzten auf eine Trage und behandelten die Frau notdürftig. Sie nahmen beide mit, ohne große Erklärungen. Bevor die Türen des Wagens zuschlugen, sah Ethan, wie der gebissene Mann sich aufbäumte und gegen seine Fesseln riss. Er schloss die Augen, versuchte ruhig zu atmen. Irgendetwas stimmte nicht. Etwas viel Größeres war hier im Gange. Und es begann gerade erst. Den Rest des Arbeitstages verbrachte Ethan damit, nervös auf sein Handy zu starren. Meldungen überschlugen sich: weitere Übergriffe, Ausgangssperren, Evakuierungen ganzer Stadtviertel. Als er endlich Feierabend hatte, eilte er nach Hause. Auf dem Weg dorthin sah er, wie ein Militärfahrzeug an ihm vorbeiraste. Soldaten standen an Kreuzungen und wiesen Autofahrer an, umzudrehen. Über Lautsprecher wurden Warnungen verbreitet. „Bleiben Sie zu Hause. Vermeiden Sie Kontakt mit Infizierten. Bleiben Sie ruhig.“ Ethan erreichte seine Wohnung gerade noch rechtzeitig, bevor die Dämmerung hereinbrach. Er verriegelte Tür und Fenster, zog die Vorhänge zu. Dann setzte er sich auf sein Bett und schaltete den Fernseher ein. Alle Sender sendeten dasselbe: Notfallmeldungen, Sicherheitsanweisungen, gespenstisch ruhige Sprecher, die versuchten, Panik zu verhindern. „Eine bisher unbekannte Virusmutation breitet sich schnell aus“, sagte der Nachrichtensprecher. „Die Regierung arbeitet an einer Lösung. Bleiben Sie in Ihren Häusern und meiden Sie den Kontakt zu infizierten Personen.“ Ethan konnte nicht anders, als hysterisch aufzulachen. Lösung? Das hier sah nicht nach etwas aus, das sich mit Quarantäne und Medikamenten eindämmen ließ. Als er später in der Nacht im Bett lag, lauschte er in die Dunkelheit. Irgendwo in der Ferne hörte er Schüsse. Sirenen. Und... Schreie. Er drehte sich zur Seite und zog die Decke über den Kopf, als könne sie ihn schützen. Doch tief in seinem Inneren wusste er: Etwas war unwiderruflich zerbrochen. Die Welt, wie er sie kannte, war vorbei. Dies war der letzte normale Tag gewesen. Und der wahre Albtraum hatte gerade erst begonnen.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.