Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Self-Wish Cameo

Die Rückkehr der Titanen + Cameo Code 🗝️

Die Rückkehr der Titanen + Cameo Code 🗝️

Normaler Preis €9,99 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €9,99 EUR
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern.

In einer Welt, in der die mächtigen Titanen vor Jahrhunderten besiegt und ihre Essenzen in menschlichen Wächtern versiegelt wurden, erwachen die Titanen erneut. Liam und seine Freunde Naomi, Zeke und Aiden, die einst als Wächter auserwählt wurden, müssen sich ihrer dunklen Vergangenheit stellen. Die Titanenschmiede, einst ein Ort der Macht, ist nun ein Ort des Chaos, denn die Essenzen der Elemente – Feuer, Eis, Wind, Erde und Dunkelheit – sind außer Kontrolle geraten. Während die Freunde versuchen, die Essenzen zurückzugeben, droht die Dunkelheit, sie zu verschlingen. Doch um die Welt zu retten, muss Liam sich dem letzten Titanen stellen – und entscheiden, ob er seine Freunde retten oder die Dunkelheit endgültig vernichten will.

Vollständige Details anzeigen

Zu diesem Buch

Kapitel
26
Kapitel
Zeit
102
Minuten
Wörter
25k+
Wörter
FSK
16+
Content
Die Rückkehr der Titanen Der letzte Wächter Kapitel 1 – Der erste Titan Die Erde erzitterte. Eine tiefe, grollende Vibration durchdrang den Boden der Kolonie Ardentia. Menschen rannten panisch durch die Straßen, während die Gebäude um sie herum zu beben begannen. Es war, als würde der Himmel selbst auseinanderbrechen. Liam stand inmitten der aufgewirbelten Staubwolken und starrte in den Himmel. Die Sonne verschwand hinter dicken, dunklen Wolken, die sich wie ein schwerer Vorhang über die Stadt legten. Ein donnerndes Grollen hallte durch die Luft. Es klang wie ein Knurren, aber es war tiefer, urzeitlicher. Liam schluckte. Er spürte, wie sein Herzschlag bis in seine Ohren hämmerte. „Was zur Hölle ist das?“ rief Aiden neben ihm. Sein Gesicht war blass, die Augen weit aufgerissen. „Ich weiß es nicht“, antwortete Liam, ohne den Blick vom Himmel zu nehmen. Dann sahen sie es. Ein gewaltiges Wesen erhob sich aus dem Boden, als hätte die Erde es selbst ausgespuckt. Sein Körper bestand aus festem Gestein, doch er bewegte sich mit der Geschmeidigkeit eines Raubtiers. Glühende Adern zogen sich über seinen Körper, wie Lava, die unter der harten Oberfläche pulsierte. Sein Kopf war gigantisch, mit leeren, glühenden Augenhöhlen und einem Maul, das sich in einem stummen Brüllen öffnete. „Ein Titan“, flüsterte Liam. Die Menschen in der Stadt begannen zu schreien. Panik breitete sich aus wie ein Lauffeuer. Autos kollidierten, Fenster zerbarsten und Gebäude stürzten ein. Der Titan bewegte sich mit träge wirkender Eleganz, doch jeder seiner Schritte ließ den Boden erzittern. Aiden packte Liams Arm. „Wir müssen hier weg!“ „Warte!“ Liam zögerte. Irgendetwas an diesem Titanen kam ihm seltsam bekannt vor. Ein Kribbeln zog sich über seinen Nacken, und für einen kurzen Moment meinte er, Stimmen zu hören. Ein tiefes, flüsterndes Murmeln, das direkt aus den Tiefen seines Bewusstseins zu kommen schien. „Liam!“ Aiden schrie jetzt. „Beweg dich!“ Liam riss sich los und folgte Aiden durch die engen Gassen. Sie rannten an einstürzenden Gebäuden vorbei, sprangen über Trümmer und hielten sich die Arme vors Gesicht, um sich vor umherfliegenden Scherben zu schützen. Plötzlich verstummte der Lärm. Es war, als hätte jemand die Welt auf lautlos gestellt. Liam blieb abrupt stehen und drehte sich um. Der Titan stand inmitten der rauchenden Ruinen, seine glühenden Augen fest auf ihn gerichtet. Es war, als würde er direkt durch ihn hindurchsehen. Ein tiefes Dröhnen hallte durch die Luft, gefolgt von einem weiteren Beben. „Was will er von mir?“ flüsterte Liam. Aiden keuchte neben ihm. „Was?“ Bevor Liam antworten konnte, begann der Titan sich zu bewegen. Langsam, bedrohlich, schritt er auf sie zu. Mit jedem Schritt verformte sich der Boden unter seinen Füßen, riss auf und spuckte glühende Lava aus. „Lauf!“ Aiden zerrte an Liams Arm, und diesmal ließ er sich widerstandslos mitziehen. Sie rannten weiter, kämpften sich durch die Trümmerlandschaft, bis sie schließlich auf eine Gruppe von Menschen stießen. Es waren weitere Überlebende – eine Handvoll Männer, Frauen und Kinder, die sich in einer halb eingestürzten Kirche verschanzt hatten. „Was passiert hier?“ fragte ein älterer Mann mit zitternder Stimme. Aiden schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung. Aber wir müssen hier raus!“ „Wohin sollen wir denn gehen?“ rief eine Frau. „Er ist überall!“ Liam atmete schwer. Der Titan kam näher, und sein Schatten fiel über die Kirche. Die Luft begann zu vibrieren, als das Wesen einen weiteren dröhnenden Schritt machte. „Wir müssen ihn aufhalten“, sagte Liam plötzlich. Aiden drehte sich zu ihm um. „Was? Bist du verrückt? Wie sollen wir gegen so ein Monster kämpfen?“ Liam starrte wieder in die glühenden Augen des Titanen. Da war es wieder – dieses Flüstern in seinem Kopf. Es war leise, kaum hörbar, aber es war da. Es fühlte sich an wie eine Erinnerung. „Er kennt mich“, murmelte er. „Was redest du da?“ Aiden packte ihn an den Schultern und schüttelte ihn. „Liam, wir müssen hier weg! Du kannst nichts gegen ihn ausrichten!“ Doch Liam hörte nicht mehr zu. Er konnte nicht. Das Flüstern in seinem Kopf wurde lauter, durchdrang jede Faser seines Verstandes. Und plötzlich sah er es. Eine Vision. Ein Bild aus der Vergangenheit, in der ein Titan erwachte. Ein Bild, in dem er selbst dabei war – als kleiner Junge. „Nein“, flüsterte Liam. „Das kann nicht sein.“ Der Titan stand nun direkt vor ihnen. Sein Maul öffnete sich, und ein donnerndes Brüllen entwich ihm, das die Kirche zum Einsturz brachte. Staub und Trümmer wirbelten um sie herum, und Liam spürte, wie ihn etwas Schweres am Kopf traf. Schwarz. Stille. Als er wieder zu sich kam, lag er auf kaltem Boden. Über ihm war der Himmel voller Rauch und Asche. Der Titan war verschwunden. Um ihn herum lagen die Überlebenden, einige stöhnten, andere rührten sich nicht mehr. „Aiden?“ keuchte Liam. Keine Antwort. Er versuchte, sich aufzurichten, doch sein Körper schmerzte. Sein Kopf dröhnte, und vor seinen Augen verschwamm die Welt. Doch das Flüstern in seinem Kopf war immer noch da. Diesmal war es klarer, deutlicher. „Du bist einer von uns“, sagte die Stimme. „Du gehörst zu den Titanen.“ Liam schloss die Augen.
Hinweis
Bewertungen sollen sich ausschließlich auf die Geschichte des Buches beziehen – nicht auf die Cameo-Auswahl oder Teilnahme. Wir freuen uns über ehrliches Feedback zur Handlung, den Charakteren oder dem Leseerlebnis. Die Cameo-Chance ist ein zusätzlicher Bonus und spielt in der Bewertung keine Rolle.